und Ho milien.
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daß kein höherer Geist, kein feinerer Gedanke undBewegungsgrund bei einer Handlung des Lebenswirken kann: er erstickt gleichsam im dicken Dunst-kreis der Erde.
Wenn nun vielleicht in irgend einer Zeit diesesonderbaren Gegensätze zusammen und gegen einan-der gewirkt haben: so ists wohl in unseren Jahr-hundert, wo Armuth und Nothdurst auf der einenSeite eben so zunimmt, und zunehmen muß, alsauf der andern Ueppigkeit und Geitz: wo es immertäglich und tätlich mehr heißen muß, daß die eineHälfte sich davon im Uebermaaße spHset und kleidet, *was die andere crdarbt, und halbnackend ersparet —und daß also eben die Neigungen, die Menschengegen einander im Einzelnen unglücklich machen,auch im Ganzen die Folge haben müssen, sic alleinsgesammt in ein Dornenlabirinth zu stecken, wo siesich Herz und Hände verwunden, im Grunde allesGute und die beste Freude des Lebens in sich ersti-cken, und sich am Ende so unfühlbar zum wahrenGenuß dieses, als eines zukünftigen Lebens machen.Jndeß sieht man auch hier, daß der wahre beßreThcil noch immer auf der Seite der Armuth undnicht des Ueberflusses sey. Die Nothdurst und Hin-geworfenheit menschlicher Seelen muß schon unge-mein weit gekommen seyn, wenn sie den Gedankenan Gott, an Religion, an Unschuld und Tugenddes Herzens unmöglich und das Laster noth-wcndig machen soll: in den bedrängtesten Umstän-den , und unter der dicksten Wolke des Lebens wirddie Seele noch immer freie Plätze und lichte Stellenbehalten, zu seyn, wo sie will , und eben diese