und Homilicn.
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„sie, und zur Zeit der Mühe, der Anfechtung fal-„lcn sie ab!" Ei» Wort des Zusatzes : da die Sonneaufging, war das schone Gras — verdorret!
Der Grund davon liegt freilich leider! in dermenschlichen Natur; und unser großer Lehrer undKenner des menscisiichen gderzenS hat mit dem Ei-nen Wort „Sonnenhitze ! keine Wurzel! Mühe undAnfechtung^ deutlich genug darauf gewinket und ge-wiesen Ihr GutcS war nämlich nur süße Täu-schung! Ein schon Geschöpf der warmen Kantasei;Wenns Tkat werden soll, (jede Lkar hat Mühe!hat Bestrebung) das Gras ist verdorret! das Guteverschwunden! — so fa l l e n si e a b! Finstere,schlüpfrige Liefe des menschlichen Herzens, von wievielen Guten, Erfreulichen, und Seligen bist duder Abgrund!
Alles Gute, meine Zuhörer, hat, wie gesagt,in dem ersten Augenblicke des feurigen Plans seineSeligkeiten und Reitze, die die ganze Seele auf-wallen. Da denkt sich nun die aufwailende, wil-lige und unternehmende Seele nichts anders gern,als diese Reize: sie siehec die Pfl,cht»ur ganz undgar von ihrer schönen Seite: welche Hoffnungen,Aussichten I vortreffliche Folgen, welche Wottne vomGefühl in alle dem — aber nun, ehe du zu diesemGefühle, zu diesen Folgen kommst, hast du nureine Kleinigkeit vergessen : den Weg dahin ! die A u s-richtung deines Entschlusses. Und da nun im-mer bei der leichtesten menschlichen That Bemü-hung ist; da sich in der Welt keine schöne Seele,und kein schöner Körper ohne seine Flecken und Mut---
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