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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Reden

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drücken, und zu früh ausdörren könne? und inson-derheit , wa» nachher die besondcrn Lebensarten undGeschäfte auf alle Ließ wirken wiefern sie unsunter erstickende Dornen, oder an den Weg unterzertretende Füße, in gar zu vielen Glanz, oder inzuviel Unruhe bringen, u. s. w. dieß alles zu ent-wickeln, ist wieder der Blick zu groß und weit! dieUntersuchung zu fein , und für jeden Einzelnen zueinzeln: wie sehr nöthig es sonst immer ist, daß

jeder zu dem Ende seine Fähigkeit, Faßlichkeit, Le-bensart und Hinderungen und Vortheile kenne undzur Anwendung prüfe.

Auch solls nicht unser Weg der Betrachtungseyn, wie viel, oder wie wenig in.dicserSaat- und Keim- und G e d e i h u n g s g e-schichte in oder außer der Natur desMenschen lie g e? Wie viel Schöpfungskraft imKeime, und wie viel guter Zufluß außer ihm imAcker scy? wie langmm und schnelle , natürlich undwunderbar alles zugehen müsse, che das Korn eineAehre wird denn wenigstens ist beim ersten An-blick so viel sichtbar, daß cs nicht in einem Augen-blick Korn und Aehre seyn und werden könne k unddaß es doch gewiß nicht ganz gleichgültig sey, wiesich Acker und Witterung und die Hand des Säerszum fruchtvollesten Saamenkorne betrage? Alsobleibt uns nur eben die simpelste Untersuchung übrig,auf welche auch offenbar der Hauptzweck Jesu gehet,nämlichin den Sinnesarten, Neigungen, und demBetragen der Menschen das aufzusuchen, was demKeim des Guten in ihnen beförderlich und schädlichseyn kann, und, so fern es noch bei ihnen steht,