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CHri stliche Rede»
deinem Worte selbst, o Lehrer der Mensche»! imSaamenkorne selbst liegt schon alle Kraft der Schö-pfung , die ganw Wnndermacht Gottes, aus demwas Nickis scheinet, aus einem kleinen verborgenenKeime , der fast allem menschlichen Blicke entgehet,die Erndke, die Keucht und den Boden zu entwi-ckeln , der uns nachher eine so schone, reiche saa-menvolle Erscheinung werden kann: und unser Her;har nichts zu tbun, als sich milde zu öffnen, denKeim vom Guten in sich tief und stille zu verschlie-ße» , und ihn nachher in Einfalt und Geduld an-wenocn und gedeihen zu lassen. O Gott! treibealio auch jetzt alle Raubvögel böser zerstreuender Ge-danken , die uns das Wort schnell vorn Herzen weg-nehmen könnten, hinweg: mildere selbst die Warmedes Entschlusses und der Einbildungskraft, die unshindern würde, daß der Saame nicht tief wurzle,und zu früh verdorre; am meisten aber, o Gott!der unsern Gang durch Dornen und Rosen des Le-bens hindurch leitet, und alle Mittel in seiner Handhat, uns durch die stachclvollesten Situationen mitunverwundeten Herzen hindurch zu bringen, leiteuns nachher durch alle Sorgen und Anliegenheitenhindurch, daß uns nichts verklagen möge, was auchjetzt in unser Herz gestrcuet ward. V. U.
Luc. 8 , 4 — r5.
Das ganze Bild von We lt v e rfa ssun g ausdem vorgelesenen Gleichnisse zu entwickeln: „wie?und warum es in ihm so viel harte, unfruchtbare,und unbesabare Stellen, Felsdürren, Dornen und