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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Seite
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und Homilicn.

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im Zanke der Glieder zu Grunde. Statt zu mur-ren und zu verachten, sollten wir auch hier lieberdie Güte und Weisheit des allnmeinen Baicrs derWelt anbelen : daß so viele Glieder das gesunde,wohlgeordnete Ganze eines Körpers, und Menschenvon so vielen und vielerlei Gaben das beste Ganzeeiner Gesellschaft, einer Well ausmachen können, dieohne diese göttliche Vertbeilung und Zusammcnord-nung gewiß zerfallen müßte. Jetzt sind in diesemgroßen, mannichfalngen Gemälde viele und vielerleiAbtheilungen und Gruppen: j e d cr k a nn si ch

die sci n ige, se in e n O rt, s ein e Borbil-der, seine Beispiele und Gefährte'» desLebens wählen: es sind mancherlei Gaben undmancherlei Menschen ; nur jeder bessere die seinigen,und werde, was er seyn soll.

Am allermeisten, M. Z., würden auf solche Weisedie leeren Betrachtungen und Empfindungen guterBeispiele Wegfällen , die mit alle ihrer Müßigkeit einmoralischer Mode,Zeitvertreib unscrs Jahrhundertssind. Es müßte, wenn man's nicht wüßte und sähe,schwer fallen, sich zu denken, wie man auf dasbloße Empfinden und Bewundern undNa c h e m p fin v e n eines guten Beispielseinen solchen Werth, eine solche Beschäfti-gung setzen könne, daß man an nichts weniger da-bei denkt, als ans Nach ahmen, ans Lhun.Im gemeinen Leben ists eine so äußerst verschiedneSache, es bloß zu sehen und gut zu finden, daßein andrer schön mahlt, gut schreibt, schön gehet,oder arbeitet, und selbst so mahlen, schreiben, gehen,arbeiten zu können. Man würde den Blinden fürHerders Werke z. Rel. u. Lheol. III» E