und Homilien.
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und Dasevn werden, als voraus die öde Be,wundrung, d,e nichts war, oder uns aus uns selbstdrang, uns unsrer selbst beraubte- Jetzt wird einjeder bei sich selbst wohnen; aber best»aufmerksamer seyn, alles das Gute, was ihm amnächsten ist, was mit seinem Herzen am meistenübercinstimml, was gleichsam durch einen unmittel-baren Aua, durch freiwill,Ae uncrzwungcne Aner-kcnnuna und Er reifung in ihn übergehet, desto in-niger zu fühlen und zu nutzen Man wird sich nichtJabrbunderte und Jahrtau ende weit in andre Zei-ten und Lander werfen, und da allein bewundern,und da allein schwindeln, ohne das, was unmittel-bar rnr uns ist, auch nur sehen zu wollen, oder zukönnen: man wird bei sich selbst wobnen, und alsoauch eben das lebendige Gu e, was um uns ist,mehr suchen, mehr fübbn, mehr nutzen! Gleich-denkende, gleichedle Fr-unde werden sich begegnen,nicht mir vcrschloßnen Augen einander vorbei gehen;sondern sich anerkennen, sich finden, sich einandernnttheilen, aufmuntern, beseligen, bessern. DieSaite in unserer Seele, der ähnliche Zug in un-serm Herzen wiro ebne Mühe und Schwerdschlag,wie die gleichgestimmte Saite auf zwei Instrumen-ten, einander antworten, der gute Ten der Seelein einander übergehen, wie sich ja Miene, Stel-lung, Blick, Gedanke, Leidenschaft, Gebebrde mit-theilt. Wir werden alsdann uns nicht einander,wie Jsmael, begegnen: „seine Hand, sein Augewider Jedermann, und Jedermann wider ihn!"wir werden in einander auch das zerstreute Gutesuchen, die einzelnen Rosen auf einem DornbUjchenicht verachten, und immer denken : ein Mensch kann