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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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keit des Menschen beruht doch einmal für alle nurauf dem würdigen Genuß seines Lebens, seinesDaseyns, und also kur;, zu seyn was er ist.Und was steht also nun dieser Glückseligkeit geraderentgegen, als das nie zu fern, nie auf der Stellezu leben, auf der num ist, immer nach fremderLuft zu schnappen, Höben, Stillen, Talente, Tu-genden anzustreben, die man nicht erlangen kann,und darüber völlig ungenützt und ungebraucht hin-gehen zu lassen, was man hat. Wahre Strafender Hölle! da schöpft man immer mit löchrichtemSiebe , rollt immer den Stein, der unter unfernHänden, gleichsam des Schweißes und der Mühespottend, berqunker lauft, hascht immer nach derWelle, die vor uns flieht, statt das nächste Wasserzu trinken, umarmt immer die entfernte Wolke,und siebt das Gut nicht, das in unfern Armen ist>wahre Strafen der Hölle im menschlichen Leben!

Und wie? wenn ein jeder seinen Acker bauete,seine Talente anwendete, seiner Tugenden sichbefliße, fein Leben nützte: M. Z. , das ist dieMoral unserer ganzen Reliaion und Glückseligkeitund Natur, und des Besten der Welt, und allerErfahrung. Wie elend ist die Blume, die Pflanze,das Gewächs, das nur aus seinem Acker, Luft, undLande gerissen ist: es trauret, es welket, es ver-dorret. Und nun aus seinem Keim gerissen,o da ist gar ein Unding, in dem Keim steckt ja diePflanze, und die Pflanze entsprießt nur aus demKeime. Wollen wir also nicht mit unsrer eignenNatur Friede stiften, unsre eianen Anlagen undKräfte bilden, unser eignes Herz und Leben studieren