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Christliche Neben
kommt, ach! so endigt ec gar, mit der 'Ver-zweiflung an aller Tugend, Gottselig-keit und guten Bestrebung. Will der hei-lige Geist mich einmal, trotz alle meines Bestrebensnicht andern, so bleibe ich wie ich bin! Und da,M. Z. , sicht man denn die traurige Beispiele, dieman so oft siehe. , daß eben die frömmsten Herzenin der Jugend, die fühlbarsten, vcrsprcchendstenJünglinge, nachher die ruchlosesten, ausschweifend-sten Böscwichter wurden! Das erzwungene KindGottes fand nachher in den Armen des Lasters undder Ausschweifung mehr Leichtigkeit, mehr Natur, ,mehr Wahrheit nach seiner Art; cS wird also dasärgste Kind der Menschen. Und nun stehn da dieScinigen, Eltern, Lehrer, Freunde, und beklagenmit zu spaten Thronen den so frühe verwelkten, ver-dorreten, zerrissenen Baum, der doch erst so schöneBlüthe trug, der doch so viel versprach, in dem derGeist Gottes einmal so viel wirkte! sie können dieVeränderung nicht begreifen! sie lästern auf Teufel,Welt, Fleisch und Blut! und sehen nicht, daß siemir ihrer erzwungenen Gottseligkeit, mit ihreneigensinnigen, übertriebenen, unna-türlichen, und überspannenden Gefüh-len, mit ihrem fremden Rcgelnjoche, und falschemGlutfeuer vielleicht mehr Schuld hatten, als sie den-ken ! das fremde wilde Feuer ist ausgebrannt! dietraurige ausgeglühte, verwüstete Afchenhöle steht dalein gutes fühlbares Herz vielleicht auf Lebenszeitverwahrloset.
2. Wie manche Eltern sind, die ihre Kinderaus lauter guten Absichten, durch nichts als from-men