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Schrecken, dem Entsetzen, den dergleichen Eindrückeerregen müssen, und was thlit er? Was kann etthun, als mit seinem füdlbareN Herzen, mit derEinbildung und ganzen Anstrengung seiner Seele,sich auch dergleichen Gefühle erzwingen, seinemVerbilde, mit welchem Drange der Unnatur es auchsey, mit Gewalt n a ch z u t r a ch t e n. Da liegter also vielleicht auf seinen Knieen, da nimmt erGebet und Nachte und Einsamkeit, und Leiden Chri-sti und was sonst nur für Vorstellungen einzeln aufihn wirkten, er nimmt sie gleichsam mit einer ver-zweifelnden Allmacht zusammen, erpreßt sich Em-pfindungen , erpreßt sich Thronen, die willig nichtfließen wollen, kampst, wie man den Ausdruck miß-braucht, mit Gott im Gebete, thut demH i m M elre ich Gewalt an, und was derglei-chen Entweihungen mehr sind. Nun glaubt ec, werweiß wo? und wie weit? zu seyn t aber siehe! —kaum ist die Stunde vorüber I der Zwang, den erseiner Seele anthat, hört auf! die dämmernden Bil-der, die sie umschatteten, rücken kaum etwas weiter— es umweht ihn kaum andere Luft — Ach! sohat die Seele schon wieder ihre natürliche Gestaltangenommen, in der Gott sie und keine andere er-schaffen hatte! und da sie doch die einmal nicht ha-ben soll, da sie doch einmal das und alles so em-pfinden soll, wie es der Lehrer empfunden, wie esjenes Gebetbuch empfunden hat — was bleibt übrig,als wieder anzufangen, oder zu verzweifeln! Derarme Mensch fangt wieder an, glühet wieder, undwird abgekühlt, erhitzt sich wieder mit fremdem, ge-waltsamen Feuer und friert; er treibt dies etliche-mal, und da er sicht, daß aus allem nichts heraus»