und Homilicn. '§5
gleich! (v. 2.) heißt gewiß nicht bloß, den offen-baren Bösewicktern gleich, die Jedermann verschreiet.Die ganze Verbindung unsrer Worte zeigt einen vielfeiner», schwerer» Sinn. Das Nicht andernsich gleich stellen wird offenbar der eignenBildung aus sich selbst entgegengesetzt. V e r-ändert euch selbst, durch Vcrncuerungeures Sinnes, prüfet selbst was da seyder gute, der wohlgefällige, der voll-kommne Gotteswille, (v. 2.) Ich ermahneeuch, daß ihr euch selbst zum Opfer begebet, daslebendig, heilig, Gott wohlgefällig, (v. r.) daskeine bloße Nachahmung, sondern euer eignerwohlüberlegter, vernünftiger Gottesdienstsei). Das ist unser Text! Das sind seine Pflich-ten, und die Beweggrund e zu ihnen in ebendem Ton. Ihr könnt nicht alle ein Gliedmaß scyn,denn so wie Ein Leib v i e l G l i e d e r, j e-des Glied sein Geschäfte hat: so sind wirauch an Einem Körper der Religion undTugend viele Ein Leib, haben mancher-lei Gaben, sollen also auch mancherlei Verrich-tungen haben: jeder nach der Gnade, dieihm gegeben ist (v. 4 — 6.) — Klarer kannnichts seyn! und wenn wir die Sache näher über-legen, auch nichts wichtiger I
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1. In der Jugend, in der Kindheit, was ma-chen fremde Beispiele aus uns oft für Eindrücke!und wie oft Eindrücke, die wir nachher spater sogern aus der Seele und ihr Andenken aus unserin