und Homilien,
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süßers, williqcrs und nutzbarers scyn können? Du,o Mensch, sind gleichsam die unmittelbaren Vorcr-tnncrungen deines Thuns und Lassens: Betrachtun-gen, die aus hundert Erfahrungen auch deines Her-zens,. auch deines Lebens zufammcngeflossen, undeben dazu sind, um eben in den mißlichsten Schrit-ten dich als unmittelbare Stabe und Stützen, zuerhalten, zu sickern, fortzuleiten! Erinnerungen, diedir eben alsdann zu Hülfe kommen sollen, wennzwei ungewisse Wege vor dir sind, und du dich aufdem einen wie weit verirren könntest! die eben inden feinsten, mißlichsten Sachen der Bildung deinselbst dir mit dem Nalhe Gottes zu statten kommen.--- M> 3., wir werden auch heute uns über einesolche Sache vor dem Angesichte Gottes berakhschlagen :die göttliche Gnade leite uns auch jetzt auf demrichtigen Wege!
Text: Röm, r 2 , i — 6.
Wir werden von Jugend auf immer zur Nach-folge guter Beispiele angewiesen: man hält es im-mer für den besten, wirksamsten und fast einzigenUnterricht, gute Exempcl zum Muster zu nehmenund uns nach ihnen zu bilden; es ist auch in derThal so wahr, daß dies der beste Unterricht sey,daß, wenU es nur möglich wäre, in unsrer Seeleden Ursprung von allem, was in ihr ist, auszusu-chen, wir finden würden, daß gewiß drei Viertheilevon dem,,, was wir Gutes und Böses an uns haben,durch Exempel, durch Vorbilder gewirkt sey, die inuns wirkten, und daß für die Folge aus trocknenMoralen, aus Lehren, aus Uebcrzeugungen nichtsals der kleine, kalte Nest bleibe.