und Ho milien.
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Unser gnädigster Landesherr, mir im Namen Gölte»aufzutragen geruhet. Zeh will nicht, und darf nichteine Reihe von Versprechungen wiederholen, die ichin meiner ganzen Predigt schon als Pflichten undWünsche geschildert, und sage also hier bloß vordem Angesicht Gottes, meines Landcsherrn und mei-ner Gemeine: „was ich gesagt habe, wünsche ichzu thun!" und werde mich mit Redlichkeit, nachaller Uebcrzeugung befleißen, mein Amt zu führen,nicht als vor Menschen, sondern als vor GottlZm Namen Gottes des Vaters und des Sohnesund des heil. Geistes! Amen.
Und eben das Gelübde lege ich auch, als deneinzigen Dank, den ich bringen kann, zu den FüßenSr. Durchlaucht, für das Zutrauen und die Gnade,womit mich Dieselben beehrt. Wenn ich so glücklichwäre, das gute Vorurthcil, das ich in der Ferneerregt, wenigsteus durch Eifer und Wirksamkeit inmeiner Gegenwart nicht zu widerlegen: wie würdeich die Vorsehung preisen, daß sie auf der Bahnmeines Lebens mir endlich den Wunsch gewahret,einen großen Mann in einiger Nahe bewundern, undseinen Beifall verdienen zu können. Mit welchemStolze würde ich mein Glück preisen, für die guteSache der Menschheit und der innern Sitten unterdem Gesichtskreise eines Fürsten arbeiten zu können,dessen großes immer wirksames Beispiel, dessen edle,denkende und immer geschäftige Seele jedem Unter-lhan das begeisterndste Vorbild seyn muß, auch inseinem engen Kreise die Wünsche des besten Herrnfür die Aufnahme der Glückseligkeit und der gutenHerders Werke z. Rel. u. Theol. III. C