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Christliche Reden
die doch immer unser Leben ein trüber verworrenerTraum bleibt — daß in das Herz des Matten, eunLeben Vcrcckelten, neue Stärke und Lebenssaft, undin das dunkle Auge des Betrogenen, neues Lichtund Heiterkeit cinflöße — daß also niemand an sei-nem Theile daö Wort der Wahrheit leer fände, son-dern wohin er sich wende, die menschliche Naturund sein Leben und seine Bestimmung und Standund Kreis von Pflichten liebe, und als die einzigeBahn ansehe, hier und in der Ewigkeit glücklich zuwerden! So., M. A., wird unsre bürgerliche Glück-seligkeit durch das Glück der Menschheit und Reli-gion befestigt und versiegelt! So werden die Vor-züge, die Gott diesem kleinen Lande vor so vielenErdstrichen Europcns giebt, unter einem auf so sel-tene Weise guten Fürsten, sein Leben in Freiheitdes Gewissens und Religion, in Ruhe und äußer-lichem Wohlstände, in Glück und freier Wirksam-keit hinlcben zu können, diese Vorzüge, M. Z>,werden alsdann lebhafter erkannt, würdiger und dank-barer genossen, und reicher angewandt werden! DerGeist der Treue wird uns mit dem Geiste der Men-schenliebe, Emsigkeit mit dem Geiste der christlichenTugend vereint beleben, und also auch in diesemLande der Segen wohnen, daß Liebe und Tu-gend einander begegnen, Gerechtigkeitund Friede sich küssen, d a ß G o t t g n a-dig auf uns vom Hi m meI sch a u e undunser Land sein Gewächs gebe, und wirGutes genießen, so lange wir leben.
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In diesen Hoffnungen und Gelübden, M. Z.,trete ich also das Amt an, das Se. Durchlaucht«
Unser