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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Seite
31
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und Ho Milieu.

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jnnern Anerkennung, aber auch mit der Überzeu-gung gewahr würde, daß ihn das bessere, edlereBild von Wahrheit, Tugend, Ordnung der Seeleverfolgte, und ihm keine Ruhe ließe, bis er allmah-ljg alle diese verunstalteten Züge in sich zerstöretfühlte! Wie wünschte ich, daß, indem ich man-cherlei Charaktere und Bildungen der Menschheitmeinen Zuhörern verhalte, jeder den sinnigen ergriffe,um sich alsdann im Reiche seines Gottes auszubil-den , der er darin seyn soll? Und da doch so vieles,vieles von unserer Gestalt und von unserm Glückeauf den Stand sich beziehet, in dem wir leben, undauf die ersten Pflichten der Menschheit, denen wietreu bleiben müssen; wie wünschte ich durch die Re-ligion insonderheit auch zum Glücke der Stände derMenschheit und zur Emporhebung der Empfindun-gen beitragen zu können, die in unserm Zeitalternur zu sehr versunken sind daß der Vater, dieMutter, die Hausmutter, der HauSvater, jeder inseinen Pflichten und Obliegenheiten gestärkt, jedes-mal mit neuem Lichte und neuer Warme hingien-gcn, und ihr Haus zu einem Tempel Gottes, undihre Kinder zu edlen Pflanzen der Menschheit, undihre Ehe zum Stande der innigsten Freundschaft,und ihre Familien zum Bande der Gefälligkeit undLiebe weihten daß der Irrende in jeder Art hierim Tempel einen Freund fände, der ihn auf besser»Weg mit Ueberzeugung zu führen das Glück hätte daß der Zweifelnde in jeder Art Zweifel hiereine willfährige Hand fände, die Nattern, die anseinem Herzen nagen, ihm zu entreißen, und Bal-sam in seine schon zernagten Wunden zu gieße»,und ihm die gesunde Vestigkeit wiedcrzugeben, ohne