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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien.

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H

und auch dem Lehrer der Menschheit und Religion,der sonst so oft im Stillen und bei Nachtzeit säenmuß, wo er nicht weiß , was aufsteht - und waser crndtcn soll, wird der Anblick seiner Arbeit ge-währet. So wird das Predigtamt für die Mensch-heit, für Welt und Nachwelt nützlich, und da eSdoch heut zu Tage die einzige Bildung für Erwach-sene ist, für welche andere Völker öffentlich so vielthaten: so kann es auch nicht bloß eine Schule derTugend, sondern auch des bessern Geschmacks wer-den. Man gewöhnt sich mit der Zeit durch öfteresHören an eine reinere, zusammenhängendere bessereDenkart: der große Haufe, der fast von seiner Kind-heit auf, wenigstens seit seiner Jugend, ganz ver-säumet war, und keine Mittel zur Ordnung seinerGedanken hatte, bekommt wenigstens auf eine dunkleWeise einen Geschmack an etwas Besserm, als sonstdie Gespräche und den Umgang des gemeinen Lebensausfüllet: er wird von fern in den Stand gesetzt,nebst der Gottseligkeit und Tugend sich auch ummehrere eigene Mittel der Bildung zu bemühen,und so mehren sich Tugend und menschliche Weis-heit im Lande, und unser Geschlecht kommt einzelnund mit mehrern der edlen Gestalt näher,zu der es Gott geschaffen hat: er gebe,daß es auch durch mich geschehe!

3. Endlich, so wie Jesus seinen Aposteln, inder Situation, da er sie fand, mit dem Rath undUnterricht eines Freundes an die Hand gieng : so istsdie Pflicht eines Lehrers der Religion gegen die man-cherlei Stande und Charaktere mit denen er lebt.

Die Zeiten, M. Z., sind vorbei, da man dasEhristcnthum fast allen Geschäften und Ständen der