" und Ho Milien.
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sie wird Verzerrung; und wie schauderhaft isis, inden Granzen des menschlichen Herzens und in trau-rigen Beispielen zu sehen, wie häßliche Verzerrun-gen und Ausschweifungen eben aus den besten An-lagen werden können. Eben dieser gut geartete,feurige, unternehmende Jüngling, aus dem so vielGutes hatte werden kennen, warum ist so viel Bö-ses aus ihm geworden? Dieselbe Kraft, die ihnhoch hatte hinaufspielcn können — im Falle hat sieihn um so tiefer gestürzt, und im tiefen, schwerenFalle war freilich der Sturz um so beschleunigter.Und da steht er nun abermals am Ende seines Le-bens , mit dem Schuldbuche von Tagen in seinerHand! mit bösen Gewohnheiten und Missethaicndie meisten gefärbt! Heere von Lastern und Acr-gernifsen gehen wie dunkle Schatten und Schreckge-spenster vor ihm vorüber und fluchen ihn an, undsagen: ,,Wir sind dein Werk!" Da sieht er mitjeder Sünde den Buienstich, den er sich versetzte,und der in Ewigkeit blutet! Gerechter Gott! dasverzweifelnde Geschöpf fallt in die Arme des Rich-ters und muß mir der blutenden Reue sterben, dieda fühlt, ,,nichts, nichts kann zurückgeholt werden !Auf die Ewigkeit ist alles verloren!^ EntsetzlicherZustand der Seele! Welcher Wurm, der unter demFuße zertreten wird, darf in dem letzten Augenblickseines Lebens, in der letzten schmerzhaften Krümmungsich zu retten, darfs da verwünschen, gelebt zu ha,ben, und ach! das muß dies zu spat beschaucle,reuige, gedemüthigte Geschöpf — Gott. erbarmedich seiner!
Jsts hier nicht Wohlthat, noch bei besserer