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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homiliem

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sehe Tugend aufhebt, Gott zum niedrigsten Wesen,die ganze Religion Zum thörichtsten Aberglauben,und den Menschen zu nichts, als. zu einem religiö-sen Bösewicht macht?

Bei Gemüthern, die dergleichen dicke Jrcthü-mec und Mißbräuche für wahre Religionsgrundsätzenahmen, oder nur einigermaßen so dachten Und em-pfanden was, M. Z., konnte bei solchen andersals eine Zweifelet und ein Unglaube entstehen, derfreilich nicht vernünftiger und unschädlicher war, alsjener finstre Aberglaube selbst. Da ist alsdann derMensch mit dem, was ec in so falschem Lichte.zubetrachten gewöhnt worden, mit dem, was er sohalb und unrecht gehört hat, nicht zufrieden, undsieht, er könne, unmöglich damit zufrieden feyn: erwagt also zu zweifeln: er will denken und unter-

suchen; aber weil ers nicht ganz will, oder ganzkann so schwankt, so schwebt er! Ein vomWinde gewehtes Rohr! eine ungewisse furchtsameSeele der peinlichste Zustand der Menschheit!Wie ein verscheuchter Vogel irret sie in Gegendender Wüste, in Irrgärten der Zweifel! Diese undjene Sache scheinet zu unwürdig, um sie glaubenzu können, und doch hat sie als Jugend-Eindruckzu viel Gewalt über das Her;; sie ist zu tief ein-gepragt, und mit andern Wahrheiten der Denkartverwachsen, als daß sie, besonders in trüben Zeitendes Geistes , aus dem Sinn bleiben könnte; er stoßtden Zweifel immer zu Boden, und wie ein loch-richter Schwamm steigt er immer wieder empor; etspricht mehr als einmal zum trüben Gefährte» sei-ner Seeleweiche von mir!" und unvermerkt ruft