und Homilien.
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nichts als verunstaltete, und nun, da im Tode dieDecke niederfällt, mit Schaam und Wehmuth sichals den Elendesten betrogen sieht und stirbt. —
Wir sind, M. Z., freilich, Gott Lob! denIrrthümern entrissen, die eine verdunkelte Religion,verfinsterte Begriffe von Gott und dem Berhältnißgegen ihn, so oft und mit so vielem Schaden überdas menschliche Geschlecht ausgcbreitet haben: dieWahrheit hat so viel Licht gewonnen, daß freilichin unsrer aufgeklärten Religion keine als die edelstenBegriffe von Gott den menschlichen Seelen vorschwe-bcN dürften und vorschweben sollten — dürsten undsollten! ob sie aber auch wirklich vorschweben? obsie auch wirklich die Denkart des christlichen Publi-kums im weitern Verstände wären ? die Bejahungdieser Fragen ist freilich mehr zu wünschen, alö zubehaupten! Wie viele Vorurtheile und zum Theilentsetzliche Vorftellungsarten liegen noch bei vielenim Grunde der Seele, die auf ihre ganze Denkartund auf die Denkart eines ganzen Zeitalters die ab-scheulichste Wirkung ingcheim haben! Wenn cs auchausgerottet wäre, Gott als einen bloß eigenmächti-gen Gesetzgeber und Tyrannen anzufthcn, der seineReligion nicht anders als des Zwanges wegen gebe;ists denn nicht noch immer der herrschende Glaubedes christlichen Pöbels, daß ihm bloß mit Len schlech-testen Schaalcn der Religion, mit Gebräuchen undheiligen Eecemonien, mit einem Schaarwerk vonAndacht, und mit diesem allein gedient sey? Glaubtman nicht immer noch, daß man ihn mit dieser«lenden Werkheiligkeit nicht bloß abweisen — son-dern man könne auch damit ihm Gnade und Him-