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Christliche Neben
wichtige Wichtigkeit, für eine sehr aufgeblaseneWeise, hier an einem öffentlichen und sogenannte»heiligen Drt eine große Versammlung von nichts,als von sich selbst, von seiner Person zu unterhal-ten, oder doch nur von Sachen zu reden, die, sowichtig sie vorgestellt werden, in Beziehung aufsGanze und in Vergleich mit den übrigen Berufs-artcn eines Landes ja immer nur ins Kleine fallen.— Man Halts für den Rest einer aus uralten, aber-gläubigen Zeiten übrig gebliebenen Feierlichkeit, daßman Sachen einen Ton gebe, die doch, recht, un-tersucht, endlich nichts als einen holen Ton, eineleere Feierlichkeit geben können. Man wiederholt,fährt man fort, da Dinge, die hundertmal gesagtsind, bei jedem Antritt wiederholt, und leider seltenoder gar nicht gehalten werden — die also, bei al-lem Langweiligen des Vortrags selbst, noch die übleLage geben, daß sie, gegen die Ausführung gehal-ten , meistens lauter Unwahrheiten werden — präch-tige Vorreden und Titel, denen das Werk selbstnachher entweder gar widerspricht oder doch sehrnach-bleibt; Formulare, die, wie hundert andere Sachen,mit zu den Dingen gehören, von denen Salomosagt: „auch das ist eitel!"
Zu solch nachtheiligen Schatten ist die Situa-tion, über die ich rede, bei vielen hinein gedrängtworden, die da glauben, denken z u können;und dann endlich — stcr große Haufe, der nichtdenken will, wie besucht der meistens diese Feierlich-keit anders, als Feierlichkeit ? als eine Sache derbloßen Neugierde, als einen Auftritt, wo maneine neue Person sieht, eine neue Stimme hört,