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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Neben

wichtige Wichtigkeit, für eine sehr aufgeblaseneWeise, hier an einem öffentlichen und sogenannte»heiligen Drt eine große Versammlung von nichts,als von sich selbst, von seiner Person zu unterhal-ten, oder doch nur von Sachen zu reden, die, sowichtig sie vorgestellt werden, in Beziehung aufsGanze und in Vergleich mit den übrigen Berufs-artcn eines Landes ja immer nur ins Kleine fallen. Man Halts für den Rest einer aus uralten, aber-gläubigen Zeiten übrig gebliebenen Feierlichkeit, daßman Sachen einen Ton gebe, die doch, recht, un-tersucht, endlich nichts als einen holen Ton, eineleere Feierlichkeit geben können. Man wiederholt,fährt man fort, da Dinge, die hundertmal gesagtsind, bei jedem Antritt wiederholt, und leider seltenoder gar nicht gehalten werden die also, bei al-lem Langweiligen des Vortrags selbst, noch die übleLage geben, daß sie, gegen die Ausführung gehal-ten , meistens lauter Unwahrheiten werden präch-tige Vorreden und Titel, denen das Werk selbstnachher entweder gar widerspricht oder doch sehrnach-bleibt; Formulare, die, wie hundert andere Sachen,mit zu den Dingen gehören, von denen Salomosagt:auch das ist eitel!"

Zu solch nachtheiligen Schatten ist die Situa-tion, über die ich rede, bei vielen hinein gedrängtworden, die da glauben, denken z u können;und dann endlich stcr große Haufe, der nichtdenken will, wie besucht der meistens diese Feierlich-keit anders, als Feierlichkeit ? als eine Sache derbloßen Neugierde, als einen Auftritt, wo maneine neue Person sieht, eine neue Stimme hört,