Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

b e c © 6 r d i f c h c n *P o e f i e.

2.5

'!(. @6 wirb am bcjfen fcpn, wir rcbcn butd>finjelne SScifptele: fangen Sie »on ben SBurjcln,bcn Verbis an.

6. Sie SBurjetn ifirer Serben, fagte ich, ftnbSSilb unb (Jfmpftnbung, unb id) weif feine Sprache,fco bie einfache unb leiste Serfnüpfung beibeu foft'nnlicf) unb mcrflid) wate, greilid) bcfchcibe ichmid): nid)t finnlich unb metfbat für ein Sljr, baSmit an Sone 9forbifd)er Sprache gewohnt ift, aber5fmen, m. §r., bie Sie bie Dtamenbübung bet©riechen fennen, Sbnen wirb eg faiun fdjwcr tuet»ben, einige Schritte weitet jw gelten, unb bie freulid) ftarfete, aber beStyalb ncdjt gröbere 23ertfd)6=pfung beS Srientä mitjufubien. 5d) wieber&ole egnochmals, bei ihren prdgnantcjfen 2Borten ift S5ifbunb (fmpftnbitng: bie ©pradje ijt mit votier 85ruft,mit noch unauSgcbraudjten ftarfen Srganen, aberunter einem reinen unb (eichten Fimmel, mit fdjar=fern SSlid?, immer cüeid)fam bie ©adjc felbft erfaf*fenb , unb fajt nie ohne ©pur bet üeibenfcfyaft geshübet worben.

X 33i(b unb ©mpftnbung? ©ti((e unb Sei»bcnfdjaft? ftarfc unb bech leichte Sone? Sie oer=binben feltfam.

(5. SSir wollen atro fheifen. ?(l(e 9forbifd)eit(Sprachen ahmen bcn ©djall ber -Jtatur nach; aberrauh, gleidjfam nur non aufm, ©ie fnarren, tarnfdjen , jifchen, fradjen wie bie ©egenftdnbe felbft;weife Sichter benufson bieö mit grojjer ©parfamfeit:fd)led)te ubertreibcnS. Ser ©runb hieoon liegt of*fenbar im (blima unb im Srgan, wo unb otn wembie Sprache utfptünglid) gebilbet worben ? 5c föb»