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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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freulid). 3dj tebe gern »on alten Sprachen, wennman non ihnen nur menfehlid) rebet. Sie finb biegorm, in bet fiel) menfchliche ©ebanfen, gut oberfd)Icd)t, gebilbet f)aben : fie geben btc unterfcheibenb=flen 3uge »om 6i;nrafter unb ber Sehart einzelnerSSölfer, wo man aus ber Vergleichung mit anbernimmer lernet. $ebcn fte alfo an, auch »on bieferSJiunbart morgenlanbifdjer Auronen gu reben; we?nigftenS wirb uns if)te 2frmuth bereidjern unb aufeigene Vegriffe fuhren.

@. 2öaS Raiten Sie einer poetifchen Sprache,fie möge Auronen ober Dtahiten gugefjoren, amnotfjwenbigjien ? 9?id)t war, .fjanblung, Darffelrlung, Seibenfdjaft, ©efang, SRhpthmuS?

5(. 2CUerbingS.

©. Unb welche Sprache biefe StucFe »orjug=lieh auSgebilbet hat, bie ifl eine »orjuglich poetifcheSprache. Sie wiffen, m. gr., baf? bie Sprachegiemlid) ungebilbeter Volber bieö im h ß hw ©rabfepn fonnett, ja bafs fteö »or manchen neuern jufein gebilbeten wirklich finb. 3d) baef Sie nichtöaran erinnern, unter welchem VolfDfiian, ja juwelchen feiten felbfi ber griechifche ^omer fang ?

5f. Daraus folgt noch nid)t, baf jebe barba=rifdje Nation ihren £>omet unb Dfsian h^r-

©. Vielleicht h«t manche mehr als bieS; nurfreilich für ftch unb nicht für anbre Sprad;en. Um»on einer Station gu urtheilen, muff man in ihreSeit, ihr Sanb , ihren Ätcis ber Denfart unb ©m=pftubung treten, fef)en, wie fte lebt ? wie fie erjo=gen wirb ? was für ©egenjtdnbe fte fieht ? was fürDinge fte mit Sleibenfd;aft liebt? wie tl)re Stuft/ ihr