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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

in einer lebenden Landessprache ihre Gedanken sagenmußten. Zum Verwundern wars, wie sehr jene Dia-lektiker entweder aus ihrer Fassung gcricihen, oderwenn sie die Sache unternahmen, wie sebr sie sichdem Gelachter der Verständigen bloß stellten."

Isis also gewiß, daß jede Sache ein Nichtssey, die nicht in Popular-Ausdrücken erklärt werdenkann, so ists eben so gewiß, daß je populärer derAusdruck ist, um so Heller die Rede werde; es seydann, daß dabei durch die weitlauftige Umschreibun-gen, dem Vorkrage Vergessenheit, Dunkel und Ucber-druß zuwüchse. Diesen zuvorzukommen ist ein M a a snöthig, die populärste stürze, die compendiösestePopularität. Gewährt die gcwohnliche'Sprache Worte,die eben so kurz und bestimmt sind, so enthalte mansich der Kunstworte. Insonderheit se» dies für Me-taphysiker und Dialektiker eine Grundregel: denn diemeisten Dinge, von denen'die Metaphysik und Dia-lektik handelt, komme» in den Gedanken und Redendes gemeinen Mannes häufig vor , und werden injeder Lebensart hin und wieder verhandelt. Durchdies öftere Vorkommen haben diese Materien so vieleigcnthümliche, kurze, bekannte und natürliche Be-zeichnungen erhalten, daß es eine Sünde ist, durchneuerdichtete, unbequeme und ungewöhnliche Ausdrückesie dunkel und sich selbst, bewundert von Unverstän-digen , Verständigen lächerlich zu machen. In derMathematik, Physik und Mechanik sind oft neueWorte nöthig, weil ihr Inhalt dem Sinn nicht vor-schwebt, auch im gemeinen Leben nicht eben vorkommt.In diesen Wissenschaften werden Sachen vorgekragenoder Eigenschaften der Dinge entdeckt, um die sich