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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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Nichts ist leichter, als bekannte Satze ins Allgemeinehinaufzuspielen, wo sie vor lauter Allgemeinheit undAllgemeinqültigkeit in die Wolken fliegen, um dortwie Dünste zu verschwinden. Keine Philosophie warauch je so reich an allgemeinen Prachtworten alsdiese, sogar daß sie jcnseit der Erfahrung sich eineFabrik allgemeiner Denkpostulate anzulegen getraute,und der Vernunft kein ander Geschäft weiß , als daßsie nach demAll" in Form einer Gewißheit laufe,die, recht betrachtet, alle Gewißhcil aufhebt. Dürf-tiger aber ist auch wohl keine, als mit ausstafsirterAllgemeingülligkeit der bekanntesten Eemcinsatzc diesePhilosophie gewesen; eine Schema topöie imgriechischen Wortverstande, d. i. eine Gesticulatlons-lehre für die reine Vernunft n priori. Durch dieseüble Nachahmung mathematischer Allgültigkeiten hatdie kritische Philosophie eine Gestalt'genommen, diedem Mathematikverstandigen sehr zuwider wird, daer die Worte seiner Wissenschaft mißangewandt undmißbraucht, kurz auf Wortstelzen mathemati-sche Männchen flehet, die nichts bedeuten.

Darf ich fortfahren? ich muß. Noch Weilerhat Hume die kritische Philosophie wieder Willenverführet. In seiner lässigen Art zu philosophirennahm er Eindrücke und Ideen an, (iinxros-sion anä iäees) aus welchen er das ganze Gebäu-de menschlicher Erkenntnisse bestehend glaubte; wor-über ihm dann, zumal über den verschwendeten Na-men der Ideen , von mehreren seiner Landsleute über