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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

einem Menschen nichts Schlimmeres sagen kann,als:er har sich selbst und alle Erfahrung überstie-gen: er brütet darüber, wie er ohne Verstand zumVerstände kommen, und vor allem Denken dasDenken, ohn' allen Gegenstand ein Gegenstand mög-lich werdeso ist das Unternehmen, auf solchemLufrball einer Lranscendental - Aestbetik, Analytikund Dialektik Jünglinge ins "Land des Gegenstand-losen Nichts zu führen, statt sic nützliche Gegenständekennen zu lehren, eine Reise in den Mond beimSchimmer eines Meteors, des reinen Vernunft-Unvermögens.

4. Anschauung. Was ich in der Mathe-matik an sc haue, ist nicht die Figur, sondern ihrVerhältnis: denn bekannt ists, daß kein mathema-tischer Punkt, keine Flache und Linie gezeichnet wer-den kann, wie es ihr Begriff fordert. Mathematischalso, d. i. g e i st i g - l c r ne n dschaue ich an, um Begriffe rein anzue rken» en,die die Figur unvollkommen darstellt. Einen Schü-ler, der nur sinnlich angaffet, d. i. der ohne Be-griff an der Figur haftet, wird jeder wahre Meisterder Wissenschaft von ihr hinweg, auf das InnereAnerkennen führen, ohne welches seine Wissenschaftein kindisches Spiel ist. Zudem wird nicht alles inder Mathematik angeschaut; schon in der gemei-nen Rechtnkunst, geschweige in der Analysis ver-schwindet das Angaffen gemahlter Figuren.

Die kritische Philosophie hat das WortAn-schauung" gewählt, um Theils die Mathematik zupreisen, daß in ihr auf dem An sc h a u e n allesberuhe, sintemal ihre eigenthümliche Art, ihr Wesen