und Sprache.
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2. Synthesis nxriori. In der Ma-thematik bezeichnet das Wort Synthesis eine Me-thode; neben der Analyse hat die synthetische Metho-de ihre Regeln und Vortheile, ohne jene entbehrlichzu machen oder ihren Werth zu mindern.
Ohne Zusammenhang auf einzelne Satze an-gewandt , da a- n a l y t i s 0 h ein erläuterndes,synthetisch ein erweiterndes Pradicat be,zeichnen soll, wird die Eintheilung ein scherzhafterReim. Dem Einen erweitert, was dem an-dern nur erläutert und wcchselsweise. Ueberdemfuhrt diese Eintheilung vom reinen Begriff des Ur-theilS weg, bei welchem cs Haupt-Augenmerk seynmuß, daß das Pradicat dem-Sübject zuk 0 m in e,aus welchen Gründen es ihm auch zukommen möge:denn alle unsre Begriffe hangen zusammen, undwoher die Erweiterung ge'schehe, so muß Verbin-dung des Subjccks mit dem Pradicat statt finden,wie das Wort Synthesis selbst sagt. Erläuternd underweiternd, erweiternd und erla.ule.rnd, ist sie das
auf. Man hat die kritische Philosophie ein dar-gestelltes Hysteron proteron genannt, in dem daskooterius Antlitz und das Antlitz ?c>storius sey.Da man aus ihr bereits den Raum und die Zeitgemahlt hat, so ließe sich ihr wcsenhaftesBild, das Interims als leeranschauendes An-tlitz , das Antlitz als ein kosterius , worauf sichjenes leere krius mir Absonderung alles Empi-rismus setzt, auch mahlen.