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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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418
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II. Vernunft

That, der Wille des Künstlers in der Hccver-bring» ng des Werkes. Die erste innigeEmpfindung:ich will und es wird!" knüpfte auf

'die ganze Lebenszeit des Menschen für ihn Ursacheund Wirkung.

So wenig unauflöslich sind Hum-e's Zweifel,die einzeln hier nicht verfolgt werben können.' Durchdie seit Leib.nitz bei uns genauer bestimmte psy-chologische Sprache lösen sie sich, sobald man denBegriff Kraft nicht vor die Augen gewählt habenwill, selbst auf; und dies Mahlen oder Anschauender Kraft im Spiegel hatte schon Berkeley alsungereimt genüget.

Dem kritischen Philosophen dünkte es anders.Hum e's Zweifel schienen ihm so wichtig, daß ersie auf alle Verknüpfungen der Dinge anwandle;daher er dem Verstände auftrug, sie sammtlich upriori ohne und vor aller Erfahrung zu verknüpfen.Aus'Hum e's drei kleinen und leichten Versuchenentstand die Kritik der reinen Vernunft, ein neuesKarthago.

Unglücklicher Weise schlich sich hiebei ein Miß-verstand des Worts a priori ein , den Hu me selbstsehr ernst von sich ablehncn würde. In seinen po-pulär geschriebenen Versuchen hatte er dies Wortdem gemeinen Redeausdruck nach gebraucht, daherers auch auf Gegenstände bürgerlicher Verfassungund täglicher Lebensführung anwandte, /ü. priorihieß ihm nichts, als was ich aus Gründendurch sich selbst erkenne, ohne es erst aus der Er-fahrung zu lernen; ob aber meine Gründe nicht auch