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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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416
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II. Vernunft

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Leide werden weder zusammcnqekoppelt noch zusam-mengenähet (aonjointecl, coirnacteä); sondern sindEin relativer Begriff. Vom erfahrendenVecstands werden fie anerkannt und distri-b u i c e t.

Es crgicbt sich hieraus die Auflösung der drit-ten Frage: mit welcher Gewißheit beideBegriffe in einander gegründet sind? Mit n o t tz-wendiger Gewißheit, weil Wirkung ohne Ursache,Ursache ohne Wirkung dem Verstände nichts ist; siefallen in einander, relativ-identisch. Nurkommt cs darauf an, in welcher Region derGewißheit die Gegenstände sind, an denen siehasten. Sind es sinnliche Gegenstände: so ist ihre

Gewißheit sinnlich. Z. B. das Feuer brennt. Istdas Feuer kein Feuer, der brennbare Körper nichtbrennbar: so findet keine Verbindung zwischen Ursacheund Wirkung statt; das Derstandcsurtheil selbst aberbleibt norhwendig und unbeweglich. Db ein klarerStrom ertränke? ist mir unbewußt, so lange ichStrom und Gefahr, d. i. Ursiwhe und Wirkungnicht kenne: denn von unbekannten Dingen kann

kein Menschen -, Engel - und Göktervcrstand urthei-len. Daß zwei glatte Marmorflächen Luftberaubtan einander hangen, weiß nur der, der die Beschaf-fenheit der Luft kennt; die Kraft des Schießpulversnur der, der die Kraft seiner Jngredienlien kannteund erprobte. Er erprobte sie aber nur Kraft seinesUrsache in Wirkung anerkennenden Verstandes.Das 2 st- 2 4 ist nicht gewisser, als:Ursachegeben Effecte, gleiche Ursachen gleiche Effecte."

Da