n. Vernunft
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viel sagt, als es gebe überall keine Methaphysik undkönne auch keine geben." *)
So magistralisch drückt sich nun zwar der feineAkademiker Hume nicht aus, da überhaupt seineganze Zweifelphilosophie über den Werth der Abstrak-tionen sowohl, als über die zwischen Ursache undWirkungen obwaltende Verbindung dem Grunde nachnicht ihm , sondern Berkeley zugehört **). OhneZweifel war dem Geschichtschreiber Hume beimLauf seiner Geschichte nichts so eindrücklich geworden,als die Frage ***): „wie ketten sich Begebenheiten,d. i. Ursachen und Wirkungen an einander? wie ent-springt aus dem Vergangenen die Zukunft?" Und,da fand er im Gebiet der Metaphysik langst vor ihmBerkeleys idealische Auflösung ****). Ihm,dem diese Auflösung nicht genügen konnte, theiltesich also die Frage:
r. Wie kommen wir zum Begriff der Ursache undWirkung?
*) Prolegvmena zu jeder künftigen Metaphysik.S. 7 . 8.
**) Lerleelsxs Urinoiples ok Iiumsn knovvleckgsLsct. 6g. 66.
*") Hume giebt selbst diesen Gang seiner Gedan-ken an: Lsrax lH. ok tbo nssooiation ok^cless.p. 33. Illllit. I.ouil. i/gg.
****) 1llre oonnsxion ok ielsns cloes not linpluz: tlierelstion ok osuss s n ä okkoct but onl^ok s rn-irle or sign witl» cks tliing signi-kiecl. Lerltsle^'s prinoipl. sect, 65.