und Sprache.
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se i ne'sog e n ann t-gem ei ne Vernunft, diesich in Sprache und Verfassung, in Sitten und Ein-richtungen ausdrückt. In einfachem Zustande ein-fach, entfaltet sie sich allmählich zur Eultur, dannschweift sie in Uebercultur aus; wo es ein Glücks-zufall bleibt, ob sie daraus zur höheren reinen Eul-tur aufsteige, oder zur völligen Barbarei zurückkehre?Die Geschichte zeigt, daß man in jedem Zustandedie Summe des Gesammtdenkens Vernunft nen-net, wenn es gleich oft Vernünftelet oder grobeUnvernunft war. In den Schulen nicht anders.Von einfacher Weisheit steigen sie zur Eultur, end-lich zur Uebercultur hinauf, in welcher alle Wissen-schaften verwirrt werden; was darauf folgt, ist ent-weder gelauterte Weisheit oder Transcendentalphilo-sophie, jcnscit aller Erfahrung, das Reich der Dünste.In diesen wiederkehrenden
Perioden der Vernunft.
1.
Vernunftals Lebensweisheit,
2. 3 .
Vernunft Vernunft
als Eultuc, als Uebercultur,
4 -
Vernunft
als reingelauterte Lebensweisheit,oder
als TranscendeNtaldampf.
Herders Werkez.Phil.u.Gesch.XIV. Cc ZLt«Lr-t-'L,