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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Sprache.

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Die menschliche Rede wird ein Abdruck desAllen, ein lebendiges Bilo unsrer Eedankenweisc, vollLicht und Schatten, voll (Glieder und Articulationcn.Und dies lebendige Erwirken dauert fort. So langeunser Verstand verstehet, wird er; Begriffe bildendregeneriert er sich selbst unaufhörlich.

Wie der Verstand Erfahrung, so bat di« Ver-nunft zu ihrer Sphäre das weite Reich menschli-cher Gedanken, mittelst der Rede. Was durch ir-gend ein Zeichen ausgedrückt, sestgebalken, verständ-lich gemacht werden kann, darf sich vor die Ver-nunft als eine Vcrnchmerin wagen; auf Angaffun-gcn im Raum und in der Zeit läßt sie sich nichteinschränken. Mittelst der Sprache ist ihr allesgegcbcn, was sich durch Sprache im weitesten Sinn«des Worts ausdrncken laßt; sie selbst ist und heißtSprache.

Kein Vorwitz also, das wesentliche Amt derVernunft ist Abstraktion; ohne Abstraktion wäre we-der Vernunft noch Sprache. Also darf sie auch , soweit ihr Vermögen und der Ausdruck desselben rftcht,ihre Abstraktion verfolgen. Eine Vernunft, d>c aufhalbem Wege stehcn bleibt, und ein Richter., derdie Acten halb liefet, sind gleich lässig; der genaueRichter liefet sie vor - und rückwärts. Da sich nundurch Sprache und Zeichen alles Denkbare aus-drncken laßt, so ist die Vernunft Richlerin überalle Abstraktionen. Sie lebet im Allgemeinen; zukeinem Zweck aber, als daß sie cs sich verständlichmache, und im Allgemeinen das Besondere finde.

Alle Begriffe in dieser »nermcfsrnen Sphäre findihr nicht gleichgeltend. Eine Vernunft, der jener

-,-EWL-