und Sprache.
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Philosophie vielleicht den meisten Eingang verschaffthat. Kraft des pragmatischen Glaubens magman immer Arznei verschreiben, wenn man gleichdie Krankheit nicht kannte, weil doch „etwas gethanwerden mußte." Vermöge des D o c tr in algl a u-bens glaubte jeder aus seiner Doctrin in dasGebiet der Vernunft hinübertragen zu dürfen, wasihm ckoctrinalitsr gefiel. „Der Ausdruck deS Glau-bens ist in solchen Fallen ein Ausdruck der Beschei-denheit in objektiver Absicht, aber doch zugleich derFestigkeit des Zutrauens in subjektiver *): welcheFestigkeit des Zutrauens dann auch die kritischenPhilosophen reichlich erwiesen haben. Nicht etwanur die Einwohner irgend eines Planeten, „den wirsehen," haben sie „mit starkem Glauben, auf dessenNichtigkeit sie schon viel Vortheile des Lebens wagenwürden," erwecket; sondern ganz andre Stücke ihresDoctrinal- und DiSciplinglaubens. Der. „mora-lische Vernunftglaub e" endlich war das ge-fälligste Kissen für Schlaftrunkene: denn auf ihm
erhielten sic alles durch Pos tulate. Was mirunentbehrlich ist, damit ich mir nicht selbst verab-scheuungswürdiq erscheine, das ist, und zwar mitallgemeiner Gültigkeit; ich rufe das Wort. Jauch-zend rief man aus: „Sieg der praktischen Vernunftüber die theoretische: Sieg!" Als ob eine praktischeVernunft ohne eine theoretische möglich, und einKrieg zwischen beiden, oder ein Sieg der Einen überdie andre erfreulich wäre.
*) S. Lüö.