und Sprache.
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ist nicht klar, und die Maxime ist nicht deine Maxi-me. Du abrvgirst also ihr Gesetz, wenn du einfremdes, dir unbekanntes Wesen zu Hülfe rufen,d. i. erdichten mußt, damit jenes Gesetz dadurchpraktische Gültigkeit erhalte. Du erklärst es damiteben für unhinreichend, d. i. für null und nichtig.Wenn, ohngeachtet jenes lauten Sillcngcbots derVernunft, deine sittlichen Grundsätze „u m g estürz t"werden würden, falls jenes indemonstrable Ding,von dem du keinen Begriff zu haben vorgiebst, nichtda wäre, so verabscheue dich, nur sogleich, ohne zu-gleich auch heuchlerisch-schwach zu werden, indemdu dich zwingst, etwas Unbeweisbares zu glauben.Sobald du das Unglaubliche glaubst, blos um dirnicht so oder anders zu erscheinen, simulirst duund spielst sowohl mit dem geglaubten Unglaublichen,als mit deinen moralischen Grundsätzen, die duselbst nicht glaubest, einen elenden Betrug. Klein-licher und erbärmlicher noch, als jener pragmatischePfuscherglaube, ist dein moralischer Glaube. Träteein vierter Kühnerer hinzu und spräche: „deinen hin-gestürzten Grundsätzen zu Gut, soll Der existircn,den du dich für verbunden hieltest, nicht existircn zulassen, „damit deiner Vernunft alles reine Natursey." Jetzt bewegt sich auf einmal die ganze Natur,alle Sonnenheere und Milchstraßen bewegen sich umdas Küchlein am Feuer, damit es ohne Umwendendes Spießes gahr werde. Ein elender Heuchelglaube,der sich den Namen „Vernunftglaube" nicht an-maßen sollte, da ihn die Vernunft eben so sehr,als das reine sittliche Gefühl verachtet. Ein Glaubeendlich, „der, auch vom moralischen Interesse ge-trennt, doch genug übrig läßt, um zu machen,