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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

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ganz gewiß, daß niemand andre Be-dingungen kenne, die auf diefclbe Einheit derZwecke unter dem moralischen Gesetz führe. Daaber also die sittliche Vorschrift zugleich meineMarime ist, (wie denn die Vernunft gebietet, daßsie es seyn soll) so werde ich unausbleiblichein Dasem Gottes und ein künftiges Leben g l a u-ben, und bin sicher, daß diesen Glaube» nichtswankend machen könne, weil dadurch meinesittlichen Grundsätze selbst umge-s t ü r z t werde n w ürden , denen ich nichtentsagen kann, obne in meinen eignen Augen ver-a b s c hc uungs rdig zu seyn?' *) Das heißtfreilich ein sehr zweck Hafter Glaube, bei wel-chem ich zwar nicht weiß, weßhalb, aber wozuund wofür ich glaube! Fragte nun Jemand:woher weißt du, daßder Zweck von Allem deineMoralität ist?" und ein Andrer fragte: woher weißtdu, daßnur eine einzige Bedingung möglichsev, unter welcher dieser Zweck mit allen gesamm-t e n Zwecken zusammenbange ?" Kennest du allediese Zwecke ? und wie darfst du sagen:d u wis-sest ganz gewiß, daß nie in and andreBedingungen kenne, die auf dieselbe Einheit desZwecks führen?" Führe ein Dritter fort:wennes schlechterdings nothwendig ist, daß du dem sittli-chen Gesetz in Allem Folge leistest, da es dir dieVernunft gebietet, und die sittliche Vorschrift deineMaxime ist, so hast du ja an ihr genug. Dumußt ihr folgen, oder das Gebot der Vernunft

) S. 856.