und Sprache.
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einen Leicht- und W a h n g l a u b i ge n mit Spottund Verachtung, damit ob- und subjectiv dem Bandealler Angelobung Treu und Glauben, das Zusa-gende, d. i. sein zureichender Werth bleibe.
7- »Wissen."
„Endlich heißt das sowohl subjektiv- als objec-kivzureichende Fürwahrhalten das Wissen." Wis-sen hieß ursprünglich genau bemerken, unterschei-den i daher das Wort Witz, (Wir, Verstand;)daher Anerkennung mit Gewißheit Wissen. Fürmich weiß ich, wie ich für mich meyne undglaube. Die drei Worte sind keine drei Stufen,sondern Arten des Fürwahrhaltens. Mit meinerinnersten Gesinnung mepne ich; Glauben stelleich einem andern zu; nach scharfem Ersehen undUnterscheiden weiß ich, es scy mit dem Verständeoder im Gedächtnis.
8. „Erlaubniß zu mennen."
„Ich darf mich niemals unterwinden zu mep-ne n, ohne wenigstens etwas zu wissen, vermit-telst dessen das an sich blos problematische Urtheileine Verknüpfung mit Wahrheit bekommt, die,ob sie gleich nicht vollständig, doch mehr als will-kührliche Erdichtung ist. Das Gesetz einer selchenVerknüpfung muß überdcm gewiß scyn." *) Dage-gen darf man sagen: man muß sich unterwinden zumeyncn, sobald es Mcynung gilt, d. i. wenn es
*) S. 8vo.
Herders Werke z.Phil.u.Gesch.XlV. B b M'-taLe-r-L.