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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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3Uj.

und Sprache.

hat." Ncberzeugung andrer dagegen hangt nichtblos von vbjectiv zureichenden Gründen, sondernauch von der Art ab, wie die-'e Gründe zu ihnengelangen und von ihnen aufaenvmmen werden. Auchihnen ist Ueberzeugung, waS sie dem Ueberzeugen-den ist, ein inniger Zustand des Verstandes.

3.Ueberredung."

Hat das Kürwahrhalten nur in der bc son-dern Beschaffenheit des Subjects seinen Grund,so wird es Ueberredung genannt." So wirdes nicht genannt, sondern Wahn, Wahnen. Ichüberrede mich , wenn cs mir Mühe kostet, Zwei-fel zu überwältigen, eine andre Gedankcnwcise mirauszu reden, oder wenn Wahrscheinlichkeiten michzwar nicht überzeugen, doch aber meinen Beifallmir endlich ablocken, indem sie mein Inneres gleich-sam überhäufen. So überredet man auchandre , oft für -, oft gegen die Wahrheit; wobei diebesondre Gemüthsbcsch>>ffenheic des Ueberredenden so-wohl als des Ueberredetca freilich in Anschlag kom-men mag, nicht aber immer als Förderung, son-dern auch als eine Hinderung des Ueberredcns.Ueberredung ist ein bloßer Echem, weil der Grunddes UrkheilS, welcher lediglich >m Subject liegt,für objcctiv gut gehalten wird." Ein bloßerScheiudarf Ueberredung nicht sey» , noch der Grund desUrth-ils lediglich im Subject liegen; noch weni-ger, daß ich diesen für vbjectiv halten müßte.Auch Wahrscheinlichkeiten, deren Mangelhaftes ich imEalcul der Gewißheit nicht völlig einsehe, überreden.Daher hat ein solches Urthcil auch nur Prwatgüs-