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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Sprache. 377

Der transcendentalen Methodenlehre

zweites Hauptstück.

Kanon der reinen Vernunft." *)

Wo kein richtiger Gebrauch einerErkcnntn ißkraft möglich ist, da giebt eSkeinen Kanon: denn dieser ist der Inbegriff der

Grundsätze a priori des richtigen Gebrauchs g e-wisser Erkenntnißvermögen überhaupt. So wardie transccndcntale Analytik der Kanon des reinenVerstandes: denn der ist allein wahrer synthetischer

Erkenntnisse a. priori fähig. Nun ist aber allesynthetische Erkenntniß der reinen Vernunft in ihremspeculativen Gebrauch gänzlich unmöglich; alsogiebts gar keinen Kanon des specula-tiven Gebrauchs derselben, (denn die-ser ist durch und durch dialektisch) son-dern alle transrrndentale Logik ist durch und durchDisciplin." **)

Eine Erkenntnißkraft, bei welcher keinrichtiger Gebrauch möglich ist; einereine Vernunft, deren Gebrauch durch unddurch dialektisch, d. i. zanksüchtig und recht-haberisch ist, die keinen Kanon hat, noch habenkann, wohl aber einer vierfachen Disciplin bedarf,die bei der Disciplin keines Kanons, die ohne Kanonder Disciplin fähig ist; wäre cs zu kühn, wenn

*) S. 823.

") S. 82t».