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II. Vernunft
du: so diskurirst du; u. f." — Würde aber diesepossirlichc Eigenthümlichkeit
2 . Zur Anmaßung und diese Anmaßungzur Mode, also daß jeder Höfling Alexanders denKopf wie sein König trüge und idn so tragen müßte;wer fühlt nicht, daß der linde Scherz sich hier ineinen höheren Scherz, in leisen Spott ver-wandle? „So wollen Wir ihn nicht tragen, sprichtder Mensch mit fccigeborncm Nacken; jeder trageden Seinen, wie die Natur ihn ihm gab." Undje stolzer die Anmaßung spräche, wenn sie sogar derleerste, "ein blos verneinender Dogmatismus,aber mit einer Behauptung würde, als ob es vorund nach ihr keine Hälse gegeben, und sie das aus-schließende Recht hatte, zu bestimmen, wie alle ge-tragen werden müßten ; würde der Scherz überdiesen allein seligmachenden Dogmatismus, d. i.über eine gebietende und nachgesprochene Nichtssagerei,nicht lauter und lauter?
3. Wenn diese Anmaßung zur Unduldsam-keit wüchse, so daß Jeder, der den Kopf nicht alsoträgt, eben dadurch des seinigen verlustig, und ge-rade heraus erklärt würde, daß Jeder, der ihn nichtalso getragen , nie eines Kopfs werkh gewesen. Wennder Sultan eines neuen Reichs dasselbe dadurch be-gründete, daß ec nicht nur seine Brüder, sondernseine Vorgänger in den Gräbern des etwa noch schei-nenden Lichts ihrer Augen beraubte, weil von jetztan das Licht aufgchen müßte; verwandelte sich nichtohne Willkühr, aus innerm Zwange, der hellereScherz in einen mißbilligenden Spott?
Denn