und Sprache.
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Dadurch, daß sie, gleich der Mathematik einen neuenCalcul gewann, die Landessprachen. Solange man in ihr ein griechisch Latein redete, dasweder Aristoteles noch Cicero hatten verstehenmögen, schleppte man den alten Trödelkram mißver-standner Abstraktion fort, und zwang den Geist indiese verlebte Wortformen. Sobald man aber inseiner Sprache zu denken wagte, ließ sich der ge-sunde Verstand nicht überwältigen; er warf diefremden Wortlarvcn ab, anerkennend seine Be-griffe, in seiner Sprache *).
*) Auch hier war Luther für uns Deutsche e!nhochverdienter Mann. In einer männlichen Ver-standessprache machte er der Philosophie Raum;er stürzte auf dem Felde, das er tapfer bearbei-tete, die Scholastik. Man ging ihm nicht nach,wie man halte thun sollen; im Gebrauch derLandessprache kamen Frankreich und Englanduns weit voran. Zu lieb war den Schulen diescholastische Lranscendentalphilosophie, bis nebstandern, (Thomasius z. B.) Leibnitzden großen Sinn hatte, bei der genauesten Tech-nologie die Philosophie des Verstandes und derVernunft zur verständlichen Philosophie zu ma-chen, wie es seyn sollte. Er selbst zeichnete nurRisse, meistens in fremden Sprachen, aber für-alle Wissenschaften, gleich philosophisch. Nie-mand ehrte den Scholasticismus mehr als Er,niemand aber verwarf auch bestimmre-r als Erdessen leere Wortformen. Daß Wolf, obgleichmit eingeschränkterem Geiste, seine Philosophie