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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Sprache.

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20. Könnte das Auge oder irgend eine Orga-nisation der Natur sich selbst aussprechen; sie sprächesich aus als Formel einer unendlichen Ver-nunft, d. i. unendlich vieler, in ihr dargestellteirVerhältnisse, in sich selbst zusammentreffender Ge-danken. Der Vernunft spricht sie flch also aus; sichselbst spricht die Vernunft also aus, auf ein Noth-wendiges, d. i. Höchstbestimmtes Daseyn mitseinen Folgen, auf Verknüpfung zwischen Ursacheund Wirkung gegründet. Nehmet dies weg, so istAlles ein Traum, ein Phantasma.

21. Aber die Vernunft weiß, daß sie ist; sieweiß cs allein. Selbst di« Pbamafle könnte ohnesie nicht dichten; die dichtende Phantasie setzt Ver-nunft voraus , und hüllet, was sie nicht genau kennt,nur ein in ihre Bilder. Auch der Wild« , drr vordem mächtigen Wasserfall als einer Wirkung desgroßen Geistes knieet, ehrt die Verknüpfungzwischen Ursache und Wirkung;' hundert Stufen devNaturwirkungen höher hingufgestiegen, kntcen wiranerkennend wie Er. Die Phantasie selbst hat dro-ben ihre Flügel verloren; auch sie erkennet einedurch sich bestehende Wahrheit. Keine Naturgesetze,keine Mathematik findet ohne diese statt; nichtsbliebe uns übrig, als erdichtete Prototypen, gehausteSummen, synthetische Ideale, Schwärmereien, diedie reine Philosophie weder anerkennet noch aus-spricht.

22. Hinweg also mit dem Wort: ,,Ideal derreinen Vernunft;" die Vernunft dichtet und schafftkeine Ideale. Nothwendigcn Begriff, Zusammen-hang zwischen Ursache und Wirkung sucht sie; in