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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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341
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und Sprache. A41

Gestalten und Eigenschaften, Geschlech-tern, Gattungen, Art, diese in Wirkun-gen sehen und sich daraus Gesetze sondern. Defi-halb legt sie ihr Maas daran; statt eines EndlosenProgressus, der zu nichts dienen würde, will undmuß sie in jedem Schluß den Regressus in sichselbst vollenden.

12. Wie ftehts also mit der Trans ce ir-den; der Vernunft? Die'wabre Vernunft transcen-dirt nie; nie steigt sie aus sich selbst oder über sichselbst hinüber. In ihren höchsten Gleichungen be-folgt sie' dasselbe Gesetz, das sie in den niedrigstenbefolgte:im Allgemeinen das Bcsondre ;u finden,im Mittelwort (irreäirw terininus) cs festzuhaltenund im Schluß zu gründen." Je höher sie ihrenBegriff nahm, in desto Mchrerem muß er ancr-kennbar werden; im kleinsten und größcstcn Umfangtaber ist das Wesen der Vernunft wie des Eickels:Radien sind ohne Mittelpunkt nicht; von ihm ge-hen alle aus und kehren zu ihm wieder."

1 3 . Bei diesem Begriff der Vernunft, wo istder falsche Schimmer, der ihr natürlich se»n undsie ewig aus sich selbst jagen soll? Wo sind dieunvermeidlichen Antinomieen , jener unablegliche Jankund Zwist, in dem sie selbst von der Wurzel auSgetheilt ist? Nicht nur verschwunden sind sie; son-dern als die eigentliche Unvernunft (torturrriNsutis) verschwunden. Wollte dasregulative Prin-cipium" dieser diStorquircnden Unvernunft, daßsie unaufhörlich aus sich selbst schreite und ein unend-licher Radius ohne Mittelpunkt und Umkreis werde:so spricht,die wahre Vernunftdas bin ich nicht;