und Sprache.
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sehr unwesentliches oder besonderes Merkmahl; undin wie Manchem bleiben wir Zeitlebens solche Kin-der! Jeder mahlt sich den Engel und Teufel seinesGeschlechts aus Particular-Eindrücken nach seinerWeise.
5. Ein Kind generalisirt gern. Nach Einer oderzwei gemachten Erfahrungen ist seine rasche Seelesogleich mit einem allgemeinen Erfahrungssatz fertig,unter der Firma des Wörtleins All: „alles waSFedern hat, fliegt," bis es aus neuen Erfahrungeninne wird, daß Manches, was Federn bat, auchnicht fliege. So bildet sich die sogenannte Analo-gie unsrer Erfahrungen aus wenigen oder mehreren,genau- oder schlecht-bemerkten Fällen, mangelhaftoder hinreichend: immer aber, wenigstens verschwie-gen, mit dem Wörtchen All ausgerüstet, das siedoch selten oder eigentlich nie verdienet.
6 . Denn, wenn sind unsre Gemeinbegriffevollständig? wenn können wir im genauesten SinnAll, Alles, sagen? Nie, als wo der Begriffdies All selbst enthält, oder wo er ganz unserist und wir also zu ihm so viel nehmen können,als uns beliebt. Da wohnen wir in unserm Eig-nen und dürfen sagen: „dies Alles ist mein! d. r.dies Alles, was ich habe."
7 . Also lügen mr immer, wenn wir allsagen? denn wie selten haben wir überzahlt undkönnen überzahlen, ob dies Alles sich auch als AUconstituire. — So will das Wort nicht verstandenscyn, oder wir können es beinah nie gebrauchen.All sagen wir, wenn zu unserm Zweck nichts fehlet,Herders Werke z.Phil.u.Gesch.XIV. Y MtaLnt-'L.