und Sprache. 2-g
a n h ä n g e n d, a xriori als nvthwendig ange-nommen wird. Denn mit welcher Befuq-niß kann die Vernunft im logischen Gebrauch ver-langen, die Mannigfaltigkeit der Kräfte, welcheuns die Natur zu erkennen gicbt, als eine blos ver-steckte Einheit zu behandeln, wenn es ihr freistände zuzugeben, daß es eben so wohlmöglich fey, alle Kräfte wären ungleichgültig, unddie systematische Einheit ihrer Ableitung der Naturnicht gemäß?Denn alsdenn würde sie geradewider ihre Bestimmung verfahren, indem sie sicheine Idee zum Ziele setzte, die der Natureinrichtungganz widerspräche. Auch kann man nichtsagen, sie habe zuvor von der zufälligenBeschaffenheit der Natur diese Einheit ab ge nom-men. Denn das Gesetz der Vernunft, sie zu su-chen, ist nvthwendig, weil wir ohne dasselbe garkeine Vernunft, ohne diese aber keinen zusammen-hängenden Verstandesgebranch, und in dessen Er-mangelung kein zureichendes Merkmal empiri-scher Wahrheit haben würden, und wir also inAnsehung des letztcrn die systematische Einheitder Natur durchaus als obicctivqültig und nothwen-dig voraussetzcn müssen." *) Also setzest dusie voraus, Schlaftrunkner Idealismus, weil wirsie, selbst ehe wir sie versucht haben, vorausse tzen,und weil nicht abzusehen ist, wie ein logischesPrincipium sie voraus setzte, wenn man sie nichtauch cranscendental voraussetzen müßte: denntranscendenral muß sic vorausgesetzt werden-
*) S. 678 67g.