Z2Ü
II. Vernunft
nicht blos subjectiv und logisch als Methode, sondernobjectiv - nothwendig machen würde." *) Und sostehen wir denn, wo wir waren, im Lande des„kritischen .Idealismus d. i> der dialektischen Phan-tasterei, in welchem es bei aller Mühe, dem Regel-losen Verstände mittelst einer vorgespiegelken Ver-nunsteinheit zu Regeln zu verhelfen, völlig unausge-macht bleibt, ob die Beschaffenheit der Ge-genstände, oder die Natur des Verstandes ansich zur Einheit bestimmt sey? Bestimmt vonwem? für wen ? Schlaftrunkener Idealismus! Ermühet sich in schweren Traumen; sein Phantasma,die leere Gegenstandlose Vernunft drückt ihn. ImLande der Unbegriffe, des Wüsten und Leeren voraller Schöpfung dialektisirt er träumend, ob je eineSchöpfung werde?
„Es zeigt sich aber, wenn man auf den trans-cendentalcn Gebrauch des Verstandes Acht hat, daßdie Idee einer Grundkraft nicht blos als Pro-blem zum hypothetischen Gebrauche bestimmt sey,sondern objective Realität vorgebe. Denn ohnedaß wir einmal die Einhelligkeit der mancherleiKräfte versucht haben, setzen wir doch vor-aus, es werde eine solche anzutreffcnseyn. In der That ist auch nicht abzuse-hen, wie ein logisches Princip der Vcrnunfkeinheitder Regeln statt finden könne, wenn nicht ein trans-cendentales vorausgesetzt würde, durch welcheseine systematische Einheit als den Objecten selbst