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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

den Verstand, noch weniger dessen Anstellungallein zum Gegenstände; sie regelt durch ihn mit-telbar Alles. Durch Ideen vereinigt sie seine Be-griffe nicht, sondern in Ideen; nicht durch Collection,welches Zusammenzahlen dem Gedächtnis und derEinbildungskraft zustehet, sondern Lurch erken-nende Entscheidung. Ihr Amt ist distri-butive Wahrheit, d. i. Erwägung des Ganzenin seinen Gliedern zum richterlichen Spruch, wiees das Amt des Verstandes war Anerkennung desGegenstandes zum Begriff.

,,Jch behaupte demnach: die kranscendentalen

Ideen sind niemals von constitutivem Gebrauche,so daß dadurch Begriffe gewisser Gegenstände ge-geben würden, und indem Falle, daß man sie soversteht, sind es blos vernünftelnde Begriffe. Da-gegen aber haben sie einen vortrefflichen und unent-behrlichnothwendigen regulativen Gebrauch, näm-lich den Verstand zu einem gewissen Ziele zu rich-ten." *) Daß Vernunfturtheile leitende Ideenseyn können, daran hat niemand gezweiselt, da esBegriffe höherer Ordnung sind und die Vernunft inihnen als Entscheiden» urtheilt; eben deshalb abersind sie auch constitutiv, ja die constitutivstenunsrer Erkenntnisse; es sind Deere te. Der Ver-stand constituirt nicht; sondern unterrichtet sich undden Richter. Die Wortbestimmung derkritischenPhilosophie, daß constitutiv heißen soll, wodurchBegriffe von Gegenständen" gegeben werden, ist eben

) S, 672.