und Sprache.
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„Also werden die transcendcntalen Ideen allemVermachen nach ihren guten und folglichimnumenten Gebrauch haben, obgleich, wenn ihreBedeutung verkannt und sie für Begriffe vonwirklichen /Dingen genommen werden, sietranscendent in der Anwendung und eben darumtrüglich sei-» können." Wahre Vernunft-Ideen,die aus richtiger Verknüpfung des Allgemeinen undBesondern entspringen, können nicht anders als ei-nen guten Gebrauch haben, der blos immanentnicht bleiben kann, indem er Verstandesbeqriffe be-stimmt, und alles, was von ihnen abhangt, regelt.Der Unterschied zwischen kranscenv.nt und transcen-dental ist, wie dis meisten der „kritischen Philosophie,"ein spitzfindiges -Wortspiel *).
„Die Vernunft hat eigentlich nur den Ver-stand und dessen zweckmässige Anstellung zumGegenstände, und wie dieser das Mannigfaltige imObject durch Begriffe vereinigt, so vereinigt Jeneihrerseits das Mannigfaltige der Begriffe durchIdeen, indem sie eine gewisse collectiveEinheit zum Ziele der Verstandeshandlungen setzt,welche sonst nur mit der distributiven Einheitbeschäftigt sind." **) Die Vernunft hat nicht nur
*) Die Engländer nennen es Laut, worüber manauch in seinen Nebenbedeutungen JohnsonsWörterbuch nachschlagen mag» Man wird jedederselben in der kritischen Secte bewahrt finden,so daß man diese Philosophie a xlrilosopsi^ okUints auä Lauts nennen könnte.
**) S. 672.
Herders Werke z.Phil.u.Gesch. XIV. X AketaLritiL.