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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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wage, mit meiner Einbildungskraft gestalten?Noch minder werde ich ihm Thcilc der Welt alsGliedmaaßen oder Attribute zucignen. Raum ist sowenig seine Eigenschaft, als menschliches Den-ken seine Function ist; ihn Seele der Weltzu nennen ist eben so uneigentlich, als wenn ich ihnOrt oder Träger der Welt, den großen Elephan-ten, die Basis der Welt nennte. Die reinste Ideeverschmäht Bildworte: Geist, d. i. Kraft ist er;als geistige Wahrheit will er anerkannt seynoder seine Idee ist verdunkelt.

Nach diesem Begriff darf ich die Widerlegungaller onto- und kosmvlogischen Beweise des Da-seyns Gottes" nicht durchgehn *). Vom nothwcn-diqen Daseyn als dem Grundealler Möglich-keit" verstehen wir nichts, außer sofern diese Mög-lichkeit das Wesen unsrer Vernunft ausmacht undsich in Wirklichkeit offenbaret. Auch die sogenannteWiderlegung der physiko-theologischen Beweise fürsDaseyn Gottes" kann schwerlich für etwas anders,als für eine Kritik des Mißbrauchs derselbengelten; obwohl, wenn Wahl statt fände, ich liebereine zu ihrer letzten Absicht auch mangelhafte Ex-position großer und schöner Naturgesetze geschriebenhaben möchte, als die scharfsinnigste Kritik ihrerFehler **).

*) S. 6ri. Unmöglichkeit eines ontologischen,kosmologischen, physikotheologischen Beweises vomDaseyn Wortes u. f.

**) Nachdem dies längst geschrieben war, kommt mirdie kleine vortreffliche Schrift des TU Reima-