II. Vernunft
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den wir das Urwesen durch den bloßen Begriff derhöchsten Realität als ein einziges, einfaches, allqe-nngsamcs, ewiges u. f, mit Einem Wort es inseiner unbedingten Vollständigkeit durch alle Prädi-camente bestimmen, mithin zu Gott im transcen-dentalen Verstände machen können; indessenwrrrde dieser Gebrauch der tranScendentalen Ideedoch schon die Grenzen ihrer (der Idee) Bestimmungund .Zulässigkeit überschreiten. Denn die Vernunftlegte sie nur als den Begriff von aller Realität, derdurchgängigen Bestimmung der Dinge überhauptzum Grunde, ohne zu verlangen, daß alle dieseRealität ob jectiv gegeben sey, und selbstein Ding a u s m a c h e. Dies letztere ist einebloße Erdichtung, durch welche wir das Man-nigfaltige unsrer Idee in einem Ideal als einembesonder» Wesen zusammenfaffen und rcalisiren, wo-zu wir keine Befugniß haben, sogarnicht einmal d i e M ö g l i c hke i t e i n er s ol-chen Hypothese geradezu anzunehmen;wie denn auch alle Folgerungen, die auseinem solchen Ideal abfließen, die durchgängige Be-stimmung der Dinge überhaupt, als zu deren Behufdie Idee allein nöthig war, nichts an gehenund darauf nicht den mindesten Einfluß haben.Durch eine natürliche Illusion, durch einen dialekti-schen Schein wird das Ideal des allerrcelsten Wesens,ob es zwar eine bloße Vorstellung ist, zuerst rea-lisirt, d. i. zum Object gemacht, darauf h y po-st asirt, endlich durch einen natürlichen Fort-schritt der Vernunft zur Vollendung der Einheit so-