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296 II. Vernu n ft
auf Blatt und Gegenblatt mit Beweisen und Ge-genbeweisen seiner ,,vier Thesen und Anti-thesen" auf fünf und dreißig Seiten *), zeigt so-dann das „Interesse der Vernunft bei die-sem ihrem eignen Widerstreit" auf sieben Blattern **)und eben so ernstlich, „wiefern transccn dentaleAufgaben der reinen Vernunft schlech--terdings müssen aufgelöset werdenkönnen," ***) führt eine „skeptische Vor-stellung der kosmolo gischen Fragendurch alle vier transccndentale Ideen"durch -fl, und reicht uns mit magischer Hand „denSchlüssel zur Auflösung, den tran s-cen dentalen I d e a l i s m -f-s) worauf die„kritische Entscheidung des kosmolo-gischen Streits der Vernunft mitsich selbst" also folget: „Es bleibt kein Mittelübrig, den Streit gründlich und zur Zufriedenheitbeider Theile zu endigen, als das, da sie einanderdoch so schön widerlegen können, sie endlich über-führt werden, daß sie um Nichts streitenund ein gewisser transcendentalerSchein ihnen da eine Wirklichkeitvorgemahlt habe, wo keine anzu treffeni s t." -i-s-f) Der irreführende transccndentale Scheinführt also beide Ritter in die sichre Burg des lrans-cendentalen Idealismus , „daß alle Gegenstände nichtsals Erscheinungen seyn, ohne Existenz außer unfernGedanken," wo sie sich damit trösten dürfen, daß,
") S. H90 f.^-s) S. 25b.
*) S. lck 8 u. f.
-f) S. 5r3.
***) S. 5al».-s-sf) S. 52g.