und Sprache.
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Probe die Worte: Seele, Geist, Person,Substanz, Materie. Solcher Worte, voll un-bestimmter , zum Theil roher Begriffe ist jede, ammeisten die von den Scholastikern empfangene meta-physische Sprache voll. Durch hinabgeerbte Sophi-stereien hangen an einer Menge sogenannt-philoso-phischer Wörter die unklarsten Vorstellungen; derLehrling der Schule lernt solche, gewöhnet sich ansie und rechnet mit ihnen weiter. Meistens erfandjeder neue Sektenstifter eine Menge dergleichen dunk-ler Worte; wie viele z. B. hat die kritische Philo-sophie erfunden! In leeren Köpfen, die einmal solcheWortschälle gefaßt haben, reverbcriren diese gewaltig.Nicht also die reine, d. i. die wahre Vernunft brütetParalogismen aus; sondern die höchste unreine, dia-lektische Zank- und Kathedcrvcrnunft, die auf jedesWort ein Gegenwort, auf Vernunft «sogar eine Ge-genvernunfc hat. Nicht Richter ist diese, sondernRabukistin.
Wollen wir die wahre Vernunft vorm dialekti-schen Transcendentalschein bewahren, so müssen wirvor allem die Sprache, die vor sie gebracht wird,mit dem schärfsten Obeliskus läutern. Nichtige Ab-straktionen, verworrene Begriffe gehören nicht vorden Richtstuhl der Vernunft; vor ihr rede man ver-ständlich. Die kritische Philosophie, die sich ihreWortformen dadurch zu sichern geglaubt hat, daß sieder verständlichen Philosophie unter dem Scheltwort„Popularphilosophie" Unfreundlichkeiten sagte, sprach
Worte der Philosophie s. äe su^rn. sciLnr, 1, 5 ,e. h. und sonst häufig,
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