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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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nicht mehr,' als worüber sie gefragt wird; andernGründen würde sie anders antworten. Ihrer Naturnach ist sic nur Vernehmcrin zu richtiger Rech-nung.

Zugleich ergiebt sich, woher ihr Paralogismen,d. i. Verrechnungen kommen mögen? Das sagt derName Paralogismus.. Sie verrechnet sich, entwederweil unklare Data ihr vorliegcn, oder aus Ueberei-lung und übler Gewohnheit, oder endlich weil eingeheimes Interesse sie leitet *). Von Kindheit aufempfangen und erweitern wir unsre Gedanken mittelstder Sprache. In diese sind so viel von andern er-worbene , oft einseitig gedachte Begriffe unvoll-kommen geprägt, noch öfter werden sie mißver-standen , unzeitig hervorgerufen, falsch angewendet.Trägt der Verstand nun in zusammengerafften Wor-ten seine Sache vor; ist die Vernunft nicht beson-ders auf ihrer Hut, jedes Wort abzuhören und denin ihm liegenden Begriff wie ein rechnender Alge-braist genau zu bezeichnen; freilich so urtheilet siefalsch, nicht aus Falschheit ihrer innen, Regel, son-dern weil aus dem, woraus und worüber sie erken-nen sollte, nicht zu erkennen ist, indem cs ihr tau-schend oder irrig gegeben, und sie nicht auf ihrer Hutwar **). Beispiele davon waren in der vorgelegtefl

*) Der Name Diale ktik sagt eben dasselbe. Dia-lektisch denken heißt hin und her spre-chen, endlich gar, aber nur durch Mißbrauch,rabulisiren.

") Bakons Warnungen gegen die Marktgöhen(räola kori), d. i. die falschen oder unbestimmten